Sind deine Marketingdaten ansprechend genug aufbereitet?
Oder bestehen sie aus einer Sammlung von Google Sheets, die du für deine eigenen Zwecke zusammenfügen musstest und die ohne deine mündlichen Erläuterungen möglicherweise nur schwer verständlich ist?
Die Visualisierung von Marketingdaten eignet sich hervorragend, um wertvolle Erkenntnisse zu vermitteln. Doch was brauchst du, damit sie funktioniert? Vor allem, wenn du mit so vielen Daten aus so vielen Quellen arbeitest.
In diesem Artikel erklären wir die Datenvisualisierung Schritt für Schritt und betrachten Best Practices für aussagekräftige Marketingberichte:
Was Ist Die Visualisierung Von Marketingdaten?
Visuelle Elemente steigern den Wert von Informationen, indem sie diese in einem einfachen und relevanten Format präsentieren, das Probleme und Ergebnisse anschaulich darstellt.
So können Teams Trends, Muster und Erkenntnisse schnell erkennen, die bei der Betrachtung der Daten in ihren ursprünglichen Formaten sonst nur schwer zu verstehen wären. CSV oder JSON lassen sich zwar in eine funktionale Tabelle umwandeln, sind für die Analyse durch Menschen aber dennoch nicht die optimale Wahl.
Menschen können sich nur etwa sieben „Objekte“ gleichzeitig merken. Sie können nicht einfach eine Tabelle mit Hunderten von Kundeninteraktionen betrachten, die in Tausenden von Zellen dargestellt sind, und daraus die Conversion-Kennzahl ableiten. In den meisten Fällen möchten Teams lediglich eine Linie oder ein Diagramm sehen, das nach oben rechts verläuft.
So visualisiert beispielsweise involve.me, der KI-gestützte Quiz-Funnel-Builder mit integrierter E-Mail-Automatisierung, den Conversion-Funnel mithilfe von Diagrammen, Anzeigen und Graphen und zeigt genau, an welchen Stellen potenzielle Leads abspringen:
Warum Datenvisualisierung Funktioniert
Datenvisualisierung macht komplexe Daten auf einen Blick verständlich. In Google Analytics können Hunderte oder Tausende von Datenpunkten in ein einziges Liniendiagramm einfließen. Das ist jedoch nicht die einzige Möglichkeit, Daten zu visualisieren.
Was ist aussagekräftiger: „Unsere Conversion-Rate auf dieser Seite ist von 10% vor drei Monaten auf 20% gestiegen“ oder „2 von 5 Leads mit hoher Kaufabsicht führen auf dieser Seite zu einer Conversion, gegenüber 1 von 5 vor drei Monaten“? Ob du zum Marketingteam gehörst oder nicht: Du weißt, wer deine Leads mit hoher Kaufabsicht sind und wonach sie ungefähr suchen.
Wenn du dieselbe Kennzahl anders erklärst und visualisierst, kann sie aussagekräftiger und leichter verständlich werden. Außerdem bleibt sie besser im Gedächtnis.
Menschen sind nicht darauf ausgelegt, intuitiv über Daten und Kennzahlen nachzudenken. Wir denken über die Welt in Bildern und Geschichten nach.
Datenvisualisierung ist wirkungsvoll, weil sie Daten in Bilder verwandelt, die überzeugende Geschichten erzählen. Wenn du Marketingdaten an interne oder externe Stakeholder vermittelst, sorgt ihre Visualisierung in deinen Präsentationen für mehr Klarheit, einen höheren Wiedererkennungswert und eine stärkere Überzeugungskraft.
So Visualisierst Du Deine Marketingdaten: Schritt Für Schritt
Wie gehst du also vor, wenn du Marketingdaten sichtbar machen möchtest?
Kenne Deine Zielgruppe
Es ist entscheidend zu verstehen, wer deine Zielgruppe ist, welches Hintergrundwissen sie mitbringt und welche Prioritäten sie hat. Wie bei jeder Marketingmaßnahme musst du die richtige Botschaft an die richtige Person richten – bei der internen Kommunikation ist das nicht anders.
Wenn du dich beispielsweise an Führungskräfte wendest, ist es angesichts ihrer begrenzten Zeit entscheidend, Informationen zu vereinfachen und kurz sowie leicht verständlich zu präsentieren.
Kenne Die Botschaft, Die Du Vermitteln Möchtest
Bevor du dich mit den Einstellungen für deine Datenvisualisierung beschäftigst, musst du die Botschaft verstehen, die du vermitteln möchtest. Was ist die zentrale Aussage deiner Daten? Welche Erkenntnisse soll deine Zielgruppe aus der Visualisierung gewinnen?
Sobald du eine klare Botschaft vor Augen hast, kannst du die wirkungsvollste Darstellungsform wählen, um sie deiner Zielgruppe zu vermitteln. Wichtig ist außerdem, dass deine Daten deine Botschaft stützen und du sie nicht verdrehst, damit sie zu einer vorab festgelegten Schlussfolgerung passen.
Verbinde Deine Marketingdaten Mit Einem Visualisierungstool
Zu den gängigsten Tools für die Datenvisualisierung gehören Microsoft Excel und PowerPoint sowie Google Charts. Sie miteinander zu kombinieren, erfordert jedoch manuelle Arbeit, mit der sich Marketingteams nicht beschäftigen sollten. Für stärker automatisierte Berichte mit komplexeren Daten brauchst du leistungsfähigere Tools wie Power BI oder Tableau.
Funktionen wie Data-Lakehouse-Streaming ermöglichen allen im Unternehmen den Zugriff auf Echtzeitdaten, um Datenvisualisierungen einschließlich automatisierter Marketingberichte zu erstellen. No-Code-Tools geben allen im Unternehmen die Möglichkeit, genau die Systeme zu entwickeln, die ihnen ihre Arbeit abnehmen.
Sammle Daten Aus Mehreren Quellen
Deine Marketingaktivitäten verteilen sich auf zahlreiche Apps und Dienste. Marketingdaten können von überall stammen – von Heatmaps deiner Website über unterhaltsame Persönlichkeitstests bis hin zu Social-Media-Profilen.
Ein Vorteil eines Business-Intelligence-Tools besteht darin, dass du all diese Datenquellen zu einem Gesamtbild der Leistung deines Unternehmens zusammenführen kannst.
Sobald du Daten aus verschiedenen Quellen erfolgreich zusammengetragen und in einem einheitlichen Format standardisiert hast, kannst du mit der Datenvisualisierung beginnen. Nachdem du deine Zielgruppe bestimmt und deine Botschaft präzisiert hast, weißt du genau, welche Daten du erfassen musst.
Mit dem KI-Agenten von involve.me kannst du Quizze, Assessments, Rechner, Umfragen und Formulare erstellen, um schneller Daten zu erfassen:
Best Practices Für Die Visualisierung Von Marketingdaten
Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung lässt Datenvisualisierung einfach erscheinen. Sie ist auch nicht allzu schwierig, aber du solltest einige Best Practices beachten.
Gib Deiner Zielgruppe Den Nötigen Kontext
Selbst die detaillierteste Visualisierung ist ohne den richtigen Kontext nutzlos.
Wenn du Daten zum Website-Traffic präsentierst, solltest du zusätzliche Informationen wie den Berichtszeitraum und relevante Ereignisse angeben. Zeigen deine Visualisierungen an einem bestimmten Tag einen scheinbar unerklärlichen Anstieg, weist vielleicht jemand aus dem Vertrieb darauf hin, dass an diesem Tag ein Gespräch mit einem großen Unternehmen stattfand.
Ein weiteres Beispiel: Wenn ich dir sage, dass wir im April 80 Leads generiert haben, ist das gut oder schlecht? Wenn ich dir sage, dass wir im April 80 Leads generiert haben, nur 2% mehr als im Vormonat, zugleich aber 15% mehr Leads mit „hoher Kaufabsicht“ als im Vormonat, ist das nicht aussagekräftiger?
Solche Erklärungen kannst und solltest du deinen Berichten hinzufügen. Wenn du deinen Berichten jedoch immer wieder Kontext hinzufügen musst, ist das vielleicht ein Zeichen dafür, dass dieser Kontext direkt in die Visualisierungen gehört.
Wechsle Die Formate, Um Deine Botschaft Zu Vermitteln
Wie solltest du deine Informationen präsentieren?
Das ideale Format für die Präsentation deiner Informationen hängt von der Art der Inhalte ab, über die du berichtest. Wenn du einen Bericht oder eine Präsentation mit mehreren Visualisierungen erstellst, solltest du die Formate variieren, damit deine Zielgruppe aufmerksam bleibt.
Liniendiagramme oder Flächendiagramme eignen sich gut, um die Entwicklung von KPI im Zeitverlauf darzustellen. Damit sind sie ideal, um die Kampagnenleistung zu verfolgen oder strategische Planungen zu unterstützen. Balkendiagramme eignen sich, um die Beziehung zwischen zwei Variablen wie „Region“ und „Conversion-Rate“ darzustellen. Kreis- oder Ringdiagramme helfen dabei, einen Datensatz in verschiedene Segmente aufzuschlüsseln.
Hole Feedback Ein
Weißt du, welche Marketingdaten andere Teams benötigen, um ihre Aufgaben besser zu erledigen? Am einfachsten verbesserst du deine Berichte, indem du sie fragst, was für sie funktioniert.
Wenn du einen E-Mail-Bericht an ein großes Unternehmen verschickst, könntest du in deinen ersten Berichten einen Link zu einer kurzen Umfrage einfügen und fragen: „Sind diese Informationen hilfreich? Was möchtest du außerdem wissen?“ Je schneller und einfacher du diesen Feedbackprozess gestaltest, desto mehr Informationen erhältst du.
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Starte ohne Code mit einer Vorlage
Erstelle Vorlagen Für Marketingberichte
Du hast keine Zeit, jedes Mal einen neuen Bericht von Grund auf zu erstellen. Wenn du eine Berichtsvorlage erstellst und konsequent verwendest, sparst du Zeit und bietest deinen Lesern in jedem Bericht eine vertraute Struktur. Sobald sie wissen, welche zwei oder drei Kennzahlen für ihre Rolle wirklich wichtig sind, wissen sie auch bei Zeitdruck, wo sie nachsehen müssen.
Der Wichtigste Aspekt Der Datenvisualisierung
Eine benutzerfreundliche No-Code-Lösung für deine Marketingdaten zu finden, ist nur die halbe Miete. Deine Fähigkeiten zur Datenvisualisierung sind nur so gut wie dein Storytelling: Du musst die richtigen Daten im richtigen Format und abgestimmt auf deine Zielgruppe präsentieren.
Sobald das feststeht, kannst du automatisierte Workflows erstellen, die die Datenverwaltung und Berichterstellung für dich übernehmen. So kannst du dich darauf konzentrieren, dem Rest deines Unternehmens diese Geschichte zu erzählen.