Wenn du präzise Zielgruppensegmente erstellst und deine Zielgruppe in separate Gruppen aufteilst, verschaffst du dir einen Wettbewerbsvorteil und kannst einen effektiven Kundensegmentierungs-Marketing-Funnel für 2026 gestalten.
Lies weiter, um zu erfahren, wie du Lead-Segmentierung richtig durchführst:
1. Erstelle Eine Buyer Persona
Eine Buyer Persona ist eine halb-fiktive Charakterisierung deiner potenziellen Kunden, die deren wichtigste Merkmale hervorhebt.
Hier ist ein Beispiel dafür, wie eine Buyer Persona aussehen kann:
Angenommen, du hast eine Call-Center-Software, die Nutzern hilft, Ausfallzeiten bei eingehenden Support-Anrufen zu reduzieren, um mehr Leads zu gewinnen. In diesem Fall könnte dein idealer Käufer so aussehen:
25-34 Jahre alt, Unternehmer, verdient $50-75k, möchte den Kundensupport verbessern und mehr Leads generieren.
Um eine Buyer Persona zu erstellen, sammle Informationen von deinen Kunden, indem du sie nach ihren Vorlieben fragst. Anstatt eine lange Umfrage zu verschicken, kannst du ein tolles Quiz auf deiner Website einbetten. Du kannst ein Persönlichkeitsquiz oder Wissensquiz erstellen, um mehr über deine Kunden zu erfahren.
Schau dir diesen Artikel an, um mehr über verschiedene Quiz-Arten.
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2. Sammle Daten Von Verschiedenen Social-Media-Plattformen
Verbraucher nutzen verschiedene Social-Media-Plattformen, um ihre jeweiligen Gefühle auszudrücken. Sie präsentieren sich auf jeder Social-Media-Plattform anders.
Facebook ist zum Beispiel eher eine Plattform, um neue Freundschaften zu schließen und persönliche Interessen zu teilen. Deshalb teilen Menschen auf Facebook häufiger private Fotos und Geschichten.
Auf der anderen Seite ist LinkedIn ein professioneller Ort, an dem sich Nutzer als Experten präsentieren möchten. Daher interagiert derselbe Nutzer auf LinkedIn deutlich professioneller als auf Facebook.
Wenn du dir hier die Facebook- und LinkedIn-Profile von Neil Patel ansiehst, erkennst du, wie sich Menschen auf beiden Plattformen verhalten. Auf Facebook teilt er Kindheitserinnerungen und Familienfotos.
Sein LinkedIn-Profil hingegen dreht sich ausschließlich um seine Arbeit und seine Erfolge.
Deshalb musst du unterschiedliche Kriterien festlegen, um deine Zielgruppe auf den verschiedenen Social-Media-Plattformen zu verstehen. Je nach deinen geschäftlichen Anforderungen solltest du unterschiedliche Taktiken einsetzen, um deine Zielgruppe auf jeder Social-Media-Plattform zu segmentieren.
3. Nutze Spezialisierte Analyse-Tools
Wenn Menschen an Social-Media-Segmentierung denken, denken sie meist daran, teure Tools zur Analyse ihrer Zielgruppe anzuschaffen. Du kannst es aber auch anders machen.
Nutze die nativen Analyse-Tools der Social-Media-Plattformen, um deine Zielgruppe kostenlos zu filtern. Die meisten Social-Media-Plattformen wie Facebook und LinkedIn bieten integrierte Tools zur Analyse deiner Zielgruppe.
Facebook bietet Unternehmen zum Beispiel eine Funktion, um Nachrichten nach Demografie, geografischer Lage und anderen Faktoren zu filtern. LinkedIn wiederum ermöglicht es dir, Suchergebnisse nach Branche, Unternehmensgröße und weiteren Kriterien zu filtern.
Je nachdem, welche Social-Media-Plattform du anvisierst, solltest du also native und kostenlose Analyse-Tools nutzen, um deinen Zielmarkt kennenzulernen. Wenn du jedoch ein größeres Marketingbudget hast, kannst du auch kostenpflichtige Analyse-Tools wie Social Status nutzen, um deine Zielgruppe besser zu verstehen.
4. Erstelle Social-Media-Gruppen
Das Hauptziel von Social Media ist der Aufbau einer Community. Es ist eine Plattform für Gleichgesinnte, um sich zu vernetzen und ihre Gedanken zu teilen. Deshalb solltest du diese grundlegende Funktion von Social Media nutzen, um deine Zielgruppe besser kennenzulernen.
Viele Social-Media-Plattformen ermöglichen es dir, Gruppen rund um deine Geschäftsnische zu erstellen. Das Erstellen von Social Groups hilft dir, die allgemeine Meinung der Menschen zu deiner Marke zu erfahren, zum Beispiel:
Haben ihnen deine Produkte oder Dienstleistungen gefallen?
Welche Änderungen wünschen sie sich an deinen Produkten?
Wie war deine letzte Marketingkampagne?
Außerdem kannst du Diskussionen in deinen Social-Media-Gruppen starten. So verstehst du die Gedanken deiner Zielgruppe auf einer tieferen Ebene und erfährst ungewöhnliche Fakten über sie.
Wenn du außerdem ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung einführen möchtest, kannst du Umfragen durchführen oder Abstimmungen in deiner Gruppe starten, um herauszufinden, was die Menschen von deinem neuen Produkt halten. So kannst du mit Social Groups eine kundenzentriertere Marke werden.
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Heute haben viele bekannte Marken eigene Communities auf Social Media aufgebaut, um reibungslos mit ihrer Zielgruppe zu interagieren. HubSpot hat beispielsweise verschiedene Community-Gruppen auf Facebook erstellt, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse ihrer Nutzer eingehen, wie zum Beispiel HubSpot Certified, HubSpot Updates und viele weitere.
5. Sprich Mehrere Social-Media-Plattformen an
Du kannst deine Zielgruppe nicht einfach auf einer einzigen Social-Media-Plattform segmentieren und dich zurücklehnen. Das gibt dir nur einen unvollständigen Überblick über deine Zielgruppengröße. Du musst deinen Untersuchungsbereich erweitern, um genaue Ergebnisse zu erhalten.
Gehe alle Social-Media-Plattformen durch, die du zur Bewerbung deiner Marke nutzt, um deine Zielgruppe zu segmentieren. Mit nativen Tools kannst du deine Zielgruppe auf einer bestimmten Plattform ganz einfach segmentieren. Das braucht zwar etwas Zeit, aber das Ergebnis wird für deine Marketingstrategien äußerst effektiv sein.
Wenn du zum Beispiel eine Modemarke hast, die du auf Facebook und Instagram bewirbst, solltest du deine Zielgruppe auf beiden Plattformen separat segmentieren.
Danach solltest du die Bedürfnisse und Anforderungen der Menschen auf beiden anvisierten Plattformen vergleichen. So erfährst du, wie sich Menschen auf zwei verschiedenen Social-Media-Plattformen verhalten und interagieren.
Dafür eignen sich klassische Excel-Tabellen am besten. Du solltest eine eigene Excel-Tabelle mit Zielgruppendaten erstellen, die du von deinen Social-Media-Plattformen gesammelt hast. So kannst du bei der Planung einer neuen Social-Media-Marketingkampagne jederzeit auf deine Recherche zurückgreifen.
6. Poste Zu Unterschiedlichen Veröffentlichungszeiten
Social Media ermöglicht es dir, dich mit Nutzern rund um den Globus zu vernetzen. Das hilft dir, deine Marke über Ländergrenzen hinweg bekannt zu machen.
Um Kunden in unterschiedlichen Zeitzonen anzusprechen, musst du jedoch zunächst ihre unterschiedlichen Bedürfnisse und Anforderungen verstehen. Am besten postest du Inhalte auf deinen Social-Media-Kanälen zu unterschiedlichen Zeiten, um Nutzer in verschiedenen geografischen Regionen.
7. Überprüfe Deine Social-Media-Segmentierung Erneut
Es reicht nicht aus, deine Social-Media-Zielgruppe nur einmal zu segmentieren. Die Bedürfnisse und Vorlieben der Verbraucher ändern sich häufig, abhängig von saisonalen, marktbezogenen und anderen demografischen Faktoren.
Deshalb musst du deine Social-Media-Segmentierungsdaten ständig überprüfen, um einen dynamischen Social-Media-Marketingplan erstellen zu können.
8. Teste Deine Marketingstrategien
Dieser Punkt steht nicht direkt in Zusammenhang mit der Social-Media-Segmentierung. Da du deine Social-Media-Zielgruppe jedoch segmentierst, um deine Marketingstrategien hervorzuheben, solltest du sie regelmäßig testen.
Wenn du siehst, dass deine auf Basis segmentierter Zielgruppendaten gestalteten Inhalte gut performen, zeigt das den Erfolg deiner Segmentierung.
Um die Performance deiner Social-Media-Inhalte zu messen, kannst du die Anzahl der Likes, Shares und Kommentare prüfen. Du kannst auch Tools von Drittanbietern nutzen, um deine Social-Media-Performance zu messen.
Warum Solltest Du Deine Social-Media-Zielgruppe Segmentieren?
Stand 2022 planten 92.1% der US-Unternehmen mit über 100 Mitarbeitern, in Social-Media-Marketing zu investieren. Diese Zahl steigt seit 10 Jahren kontinuierlich an – diese Verschiebung hin zu einer breiteren Zielgruppe zeigt, wie wichtig Marktsegmentierung ist.
Da viele Marketer Social Media für Marketingzwecke nutzen, ist Zielgruppensegmentierung heute essenziell, um mit dem richtigen Zielmarkt in Kontakt zu treten.
Die Segmentierung deiner Zielgruppe hilft dir, qualifizierte Leads und Lookalike Audiences anzusprechen und schneller zu konvertieren. Darüber hinaus bietet Kundensegmentierung zahlreiche weitere Vorteile:
Mit Wertvollen Kunden in Kontakt Treten
Segmentierung teilt deine aktuellen Kunden in verschiedene Gruppen auf. So kannst du Gruppen identifizieren, die an der Spitze oder am unteren Ende der Conversion-Skala stehen. Dadurch kannst du die Kunden ansprechen, die für dich am wichtigsten sind, und die Kundenbindungsrate erhöhen.
Conversion-Rate Und ROI Verbessern
Wenn du dein Werbebudget nutzt, um Inhalte und Anzeigen nur für wertvolle Kunden zu erstellen, konvertieren diese schneller innerhalb deines Budgets. Das wiederum verbessert den ROI deiner Social-Media-Marketingkampagne und führt zu erfolgreicher Kundensegmentierung.
Bessere Kundenzufriedenheit
Wenn du deine Zielgruppe kennst, kannst du personalisierte Inhalte erstellen. Du kannst hilfreichere und relevantere Themen für deine Zielgruppe produzieren und so deine Content-Strategie verbessern. Das führt zu zufriedenen, glücklichen und treuen Kunden.
Kundenzentrierte Marke
Mit Social-Media-Segmentierung kannst du ein kundenzentriertes Markenimage aufbauen. Wenn du deine Kunden kennst, kannst du bessere Marketingbotschaften für sie erstellen.
Neue Chancen Entdecken
Zielgruppensegmentierung hilft dir dabei, neue Marketingchancen zu entdecken. Du kannst neue Produkte oder Dienstleistungen entwickeln, um dein Unternehmen weiterzuentwickeln, nachdem du die Bedürfnisse deiner Zielgruppe in verschiedene Gruppen aufgeteilt hast.
Starte Jetzt Mit Der Social-Media-Segmentierung!
Nachdem du die Zielgruppensegmentierung nun genau verstanden hast, solltest du bereit sein, deine sozialen Netzwerke zu segmentieren. Das ist eine gute Sache.
Du solltest dich beim Segmentieren deiner Zielgruppe jedoch nicht überstürzen. Stattdessen solltest du zunächst geeignete Unterscheidungsmerkmale festlegen, um deine Zielgruppe aufzuteilen. Denn eine unklare Zielgruppeneinteilung kann deinen Segmentierungsprozess erschweren.
Wenn du alle acht oben besprochenen Tipps befolgst, kannst du deine Social-Media-Zielgruppe ganz einfach segmentieren. Lies den Beitrag also aufmerksam durch oder schau dir andere Beiträge auf dieser Website an, um eine dynamische Social-Media-Strategie zu entwickeln.
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Autor
Yash Chawlani ist Digital-Marketing-Berater und Mitgründer von Marveta, einer ergebnisorientierten Digital-Marketing-Agentur. Er ist spezialisiert auf SEO & Content-Marketing und unterstützt zahlreiche B2B- und SaaS-Unternehmen mit seinen erstklassigen Marketingstrategien.