Das Endziel jeder erfolgreichen Marketingstrategie ist es, nicht nur Markenbekanntheit zu schaffen, sondern auch deine Lead-Generierung voranzutreiben und letztlich deine Conversion-Rate zu steigern.
Von Social-Media-Plattformen über E-Mail-Marketing-Kampagnen bis hin zu SEO-getriebenem Content und bezahlter Werbung – die Fülle moderner Marketingkanäle eignet sich hervorragend, um aus Fremden Sales-Leads zu machen.
Mit den richtigen Taktiken kannst du qualifizierte Leads gewinnen, Beziehungen zu ihnen aufbauen, personalisierte Angebote erstellen und letztlich mehr Deals abschließen.
Während wir uns dem letzten Quartal des Jahres nähern, kann dir das Verständnis der neuesten Statistiken zur Lead-Generierung helfen, eine digitale Marketingstrategie zu entwickeln und dich auf die richtigen Kanäle zu konzentrieren, die bei deiner Zielgruppe ankommen.
Ohne weitere Umschweife: Wirf einen Blick auf unsere handverlesene Auswahl der wichtigsten Statistiken zur Lead-Generierung und erfahre, was sie für die Gestaltung deiner Q4-Marketingstrategie bedeuten.
1. SEO Und Content-Marketing
Wenn es darum geht, die Sichtbarkeit deiner Marke bei Google zu verbessern, ist SEO-basiertes Content-Marketing (über den Blog und die Ressourcenseiten deiner Website, Linkbuilding-Aktivitäten usw.) der größte Erfolgsfaktor für den Erfolg. Mit einem datengetriebenen Ansatz für überzeugendes Copywriting kannst du Inhalte erstellen, die organischen Traffic fördern und hochwertige Leads konvertieren.
SEO-Leads haben eine durchschnittliche Abschlussquote von 14.6% (Intergrowth).
Outbound-Leads (Cold Calling, Direktwerbung usw.) haben dagegen eine Abschlussquote von 1.7%. Das bedeutet, dass SEO-Leads 8x wahrscheinlicher zu Kunden werden als Outbound-Leads.
59% der B2B-Marketer glauben, dass SEO und direkter Traffic den größten Einfluss auf die Lead-Generierung haben (Startup Bonsai).
Wenn du lange genug im Marketing unterwegs bist, merkst du, dass die Kosten für die Lead-Generierung über organische Kanäle wie SEO mit der Zeit deutlich sinken, während die Effektivität steigt.
Bezahlte Kanäle (Google Ads) werden dagegen aufgrund von Anzeigenmüdigkeit und anhaltenden Preiserhöhungen auf den führenden Werbeplattformen tendenziell teurer und weniger effektiv.
76% der Marketer nutzen Content, um Leads zu generieren (YouGov).
Moderne Marketer wissen, wie wertvoll relevanter Content für die Generierung von Inbound-Leads ist. Das gilt vermutlich noch mehr für B2B-Marketing, denn 85% der B2B-Marketer setzen hochwertigen Content ein, um Leads zu generieren, verglichen mit 60% der B2C-Marketer.
54% der Content-Marketer glauben, dass Content in einer frühen Phase – der Awareness und Engagement erzeugen soll – insgesamt den größten Wert für die Lead-Generierung bietet (CMI).
Zum Top-of-Funnel-Content gehören nicht nur Blogartikel, sondern auch individuelle Quizze, Umfragen und Rechner, die Interessenten in den frühen Phasen der Buyer's Journey ansprechen.
Apropos Quizze, Rechner und Assessments: Sie erzielen bis zu 2x die Engagement-Rate von statischem Content wie Artikeln und Bildern (Demand Gen Report).
75% der Marketer bestätigen, dass ansprechender Content einen „Vorgeschmack“ auf den Wert der Marke gibt und so die Lead-Generierung und -Pflege unterstützt (CMI).
Wenn Interessenten in einen wechselseitigen Austausch mit deinem Content treten, werden sie stärker in den Kaufprozess eingebunden und fühlen sich deiner Marke stärker verbunden.
Mit einem einfach zu bedienenden No-Code-Quiz-Funnel-Builder wie involve.me kannst du Quizze erstellen, ebenso wie Assessments, Rechner und Produktempfehlungs-Flows, die personalisierte Ergebnisse, individuelle Preisangebote und maßgeschneiderte Empfehlungen liefern. Anschließend kannst du integrierte E-Mail-Automatisierung für das Follow-up nutzen und so mehr Leads und Sales generieren.
Quizze, Umfragen, Formulare erstellen
Starte mit einer anpassbaren Vorlage
2. Social-Media-Marketing
Social Media spielt eine entscheidende Rolle dabei, die Wahrnehmung deiner Marke zu prägen und neue Zielgruppen auf den Plattformen zu erreichen, auf denen sie die meiste Zeit verbringen. Aber es kann auch ein hervorragendes Medium für die Lead-Generierung sein.
68% der Marketer sagen, dass Social-Media-Marketing ihnen geholfen hat, mehr Leads zu generieren (Social Media Examiner).
Zwar sinkt die organische Reichweite auf Social-Media-Plattformen wie Facebook, doch die Nutzung von Social Media nimmt jedes Jahr weiter zu. Es überrascht daher nicht, dass immer mehr Social-Media-Marketer erfolgreich Leads auf Instagram und TikTok generieren.
2 von 3 Marketern gelingt es, mit nur 6 Stunden pro Woche für Social-Media-Marketing neue Leads für ihr Unternehmen zu generieren (Startup Bonsai).
Das zeigt: Wenn du anfangs Zeit in eine solide Social-Media-Strategie und einen Posting-Plan investierst, musst du danach nicht mehr jede Woche viel Zeit investieren, um die Maschine am Laufen zu halten. Deine Zielgruppe wird dich finden.
74% der Social-Media-Nutzer sehen lieber ein bis zwei Beiträge pro Tag von Marken, denen sie folgen. (Sprout Social).
Eine einfache, aber wichtige Erkenntnis: Wenn du mehr Markensichtbarkeit und Leads generieren willst, solltest du nicht zu aufdringlich oder verkäuferisch wirken, indem du die Feeds deiner Zielgruppe mit zu vielen Beiträgen überflutest. Auch wenn dein Account neu ist, poste lieber nur ein- bis zweimal am Tag. Bei der Social-Media-Marketing-Strategie sollte es um Qualität statt Quantität gehen.
LinkedIn ist der effektivste B2B-Social-Media-Kanal für die Lead-Generierung (Startup Bonsai).
Wenn es um die Lead-Generierung im B2B-Bereich geht, ist LinkedIn die Nummer eins. Mit Funktionen wie Sales Navigator und Sales Insights ermöglicht LinkedIn Marken, Leads zu entdecken sowie Beziehungen zu ihren B2B-Käufern im großen Stil aufzubauen und zu pflegen.
3. E-Mail-Marketing
Egal, ob du das Marketing für ein B2B-SaaS-Tool oder eine Boutique-E-Commerce-Marke betreust: E-Mail ist eine kostengünstige und wirkungsvolle Möglichkeit, nicht nur Leads zu generieren (in Form von Newsletter-Anmeldungen), sondern sie auch zu pflegen – mit Content, der letztlich den Umsatz steigert. Tatsächlich setzen 81% der KMU auf E-Mail als primären Kanal zur Kundengewinnung, während 80% sie nutzen, um Kunden mit Pflege-E-Mails zu binden.
60% der Verbraucher geben an, dass sie mindestens einmal im Monat einen Kauf tätigen, nachdem sie eine E-Mail einer Marke gelesen haben (Digital Commerce 360).
E-Mail-Marketing ist ein effektiver Kanal, den du im Q4 in Betracht ziehen solltest. Damit kannst du hochgradig personalisierte Werbematerialien direkt in die Postfächer deiner Interessenten senden und deine Zielgruppe so effektiver zum Kauf bewegen.
Die Öffnungsraten verbessern sich (21.5%), aber die Click-to-Open-Raten sinken von Jahr zu Jahr. (Campaign Monitor).
Zwar öffnen aktive Nutzer Marken-E-Mails, doch sie im ganzen Marketing-Lärm zum Klick auf ein Angebot zu bewegen, wird immer schwieriger. Das bedeutet, du solltest dich auf ein einfaches, aufgeräumtes E-Mail-Design konzentrieren, das die Leser idealerweise zu einem einzigen CTA-Angebot führt.
79% der B2B-Marketer halten E-Mail für den effektivsten Kanal zur Lead-Generierung (WBL).
Von Onboarding-Tipps bis zu gezielten Content-Empfehlungen: E-Mail bietet B2B-Produktmarketern den perfekten Weg, um aus kostenlosen Testanmeldungen interessierte Interessenten zu machen, die bereit sind, zu zahlenden Kunden zu werden.
4. Landingpage
Landingpages sind eigene Seiten auf deiner Website, die ein bestimmtes Angebot präsentieren, wie einen kostenlosen Test, eine Demo oder einen Content-Download. Der einzige Zweck einer Landingpage ist es, Besucher in Leads zu verwandeln.
Der Einsatz von Videos auf Landingpages verbessert die Conversions um 86% (VWO).
Egal, ob kurzes Kundentestimonial oder einfaches Erklärvideo, das die wichtigsten Funktionen und Vorteile deines Produkts hervorhebt – Videos auf deinen Landingpages können deine Chancen auf Leads und Anmeldungen deutlich erhöhen.
84% der Marketer nutzen Formular-Einreichungen, um Leads zu generieren (Ruler Analytics).
Landingpages mit kurzen Kontaktformularen, Formularen für Demo-Anfragen und Formularen für geschützten Content zu erstellen, ist ein bewährter Weg, um Engagement und Lead-Generierung zu verbessern.
Die Reduzierung der Formularfelder von 11 auf 4 steigert die Conversions um 120% (Unbounce).
Die Vereinfachung der User Experience der Landingpage durch weniger Formularfelder zahlt sich deutlich aus. Diese Statistik unterstreicht, wie wichtig es ist, Reibung und Ablenkungen im Conversion-Prozess zu minimieren, damit Besucher eher aktiv werden.
Kundentestimonials auf Landingpages können die Conversions um bis zu 34% steigern (Boast).
Außerdem können Vertrauenssiegel, wie Sicherheits-Badges, zu einer Steigerung der Conversions um 42% führen. Vertrauen durch Social Proof und Sicherheitsmaßnahmen aufzubauen, gibt Besuchern mehr Sicherheit, aktiv zu werden.
Fazit
Alle oben besprochenen Marketingkanäle haben das primäre Ziel, das Interesse potenzieller Kunden zu wecken und die durchschnittlichen Conversion-Raten zu verbessern. Durch die Kombination der Stärken von SEO, Content, E-Mails und Social Media kannst du interessierte Interessenten durch deinen Sales-Funnel führen und sie zu Conversions weiterentwickeln.
Letztlich gibt es keine Universallösung für die Lead-Generierung. Die wahren Gewinner sind die Marketer, die ihre Inbound-Marketing-Strategien datenbasiert nachverfolgen und anpassen können.
Der wahre Siegestanz kommt, wenn du herausfindest, was hervorragend funktioniert, und es dann für noch mehr Erfolg hochskalierst. Wir hoffen, dass dir die obigen Statistiken eine klare Vorstellung davon geben, auf welche Kanäle du deine Marketing-Bemühungen für den Erfolg im Q4 konzentrieren solltest.